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Reichsflugscheiben – Paratechnik des Dritten Reiches?

In diesem Artikel wird in erster Linie die angebliche Entwicklung von Flugscheiben durch die (vorgeblichen) deutschen Ingenieure Schriever, Habermohl, Miethe, dem Italiener Giuseppe Belluzo[1], sowie die (angeblich) damit verbundene Konstruktionstätigkeit des deutschen Technikers J.

Andreas Epp von einem technischen Standpunkt aus betrachtet.

Epp erhielt angeblich die Inspiration zur Konstruktion einer Flugscheibe durch eine Flugdemonstration des Versuchshubschraubers „Focke-Wulf Fw 61“[2] im Jahr [3]



Abb. 1: Hanna Reitsch fliegt mit der Fw 61 V2

Tatsächlich zeichnen sich Epps insgesamt 4 Konstruktionen dadurch aus, dass sie über einen Hauptrotor verfügen, in dessen Zenrum sich die Flugzeugzelle befindet.

– Er beschäftigte sich angeblich erstmals von bis mit der Konstruktion von Flugscheiben und will im Jahr ein flugfähiges Modell gebaut haben.[4]



Abb.

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2: Zeichnung Epps von seiner ersten Flugscheibenkonstruktion; der Antrieb des Rotors sollte durch zwei Turbinentriebwerke erfolgen, die in den Rand des Rotors integriert waren. (Epp: , S. 79)

Ferner behauptet Epp, dieses Modell im Jahr dem Reichsluftfahrtministerium (kurz RLM) in Berlin übergeben zu haben. Der Chef des Technischen Amtes des RLM, General Ernst Udet, wiederum soll es an General Dornberger weitergeleitet haben, der es angeblich in Peenemünde erprobte.

– Basierend auf Epps Entwurf sei dann durch die Ingenieure Habermohl und Schriever in Prag eine weitere Flugscheibe konstruiert, gebaut und erprobt worden.[5]


Abb.

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3: Zeichnung der fliegenden Scheibe von Schriever und Habermohl nach Rudolf Lusar (Lusar: , S. )

Gemäß dem Artikel „Fliegende Untertassen“ in Rudolf Lusars Buch „Die deutschen Waffen und Geheimwaffen des 2. Weltkrieges und ihre Weiterentwicklung“ (5. Auflage, München ), soll die Flugscheibe von Miethe und Belluzo (irrtümlich von Epp und Lusar als Bellonzo bezeichnet) eine „diskusähnliche“ Form gehabt haben, „in die verstellbare Düsen eingesetzt waren.“[6] Zu der Frage, ob die „diskusähnliche“ Scheibe mit den integrierten Düsen um eine Flugzeugzelle in ihrer Mitte rotierte, oder die Scheibe faktisch eine Flugzeugtragfläche bildete, wie bei den Konstruktionen von Arthur Sack,[7]äußert er sich nicht.

Epp behauptet, nach einer kompletten Neukonstruktion ein weiteres flugfähiges Modell im Jahr angefertigt zu haben.

Die wesentliche Neuerung gegenüber dem Vorgängermodell war ein Koaxialrotor als Hauptrotor.[8] / 54 erfolgten angeblich weitere Flugversuche mit einer überarbeiteten Version, gefolgt von Flugversuchen mit einem Modell seiner letzter Konstruktion dem „Omega Diskus 39/58“ im Jahr [9]


Fazit

Auf- und Vortrieb sollten sowohl bei der angeblichen Konstruktion von Epp, als auch bei der von Schriever und Habermohl durch einen „Hubflächenring“ mit verstellbaren „Flügelscheiben“ erfolgen, der um eine Flugzeugzelle im Zentrum rotierte.[10] Die beschriebenen Flugscheiben waren somit als sogenannte „Drehflügler“ konzipiert, zu denen z.

B. auch die Hubschrauber gehören.[11]Auffällig ist, dass bei beiden Entwürfen kein Rotor als Drehmomentausgleich vorgesehen war, sodass sich die Flugzeugzelle hätte unkontrolliert um die eigene Achse drehen müssen (Epp sah einen Koaxialrotor zum Ausgleich des Drehmomentes erst in der angeblichen Konstruktion von vor)! – Auch der auf der Abbildung 2 zu sehende kleine Rotor auf dem Dach der Flugzeugzelle von Epps Flugscheibe, war seinen eigenen Angaben zur Folge nicht zum Ausgleich des Drehmomentes bestimmt, sondern „als Luftströmungsverstärkung […], um die Arbeit des Hubflächenringes zu verstärken“.[12]

Zu der von Epp und Lusar für die Habermohl-Schrieversche Flugscheibe behauptete fast zweifache Überschallgeschwindigkeit[13] ist für Drehflügler prinzipiell Folgendes zu sagen: „Die Höchstgeschwindigkeit wird dabei durch die Aerodynamik der Rotorblätter begrenzt: Das jeweils nach vorne laufende Blatt hat gegenüber der von vorn anströmenden Luft eine höhere Geschwindigkeit als das nach hinten laufende.

Nähert sich nun das vorlaufende Blatt im Außenbereich der Schallgeschwindigkeit, kommt es dort zu einem Abfall des Auftriebs, starker Erhöhung des Widerstands und großer Blattbeanspruchung durch Torsionsmomente.“[14]

Ferner lassen die beiden Autoren unberücksichtigt, dass sich bei Drehflüglern, bei denen sich sowohl der Auftrieb als auch der Vorwärtsflug nur auf den Hauptrotor stützen, die Kraft in genau diese beiden Bereiche aufgespalten wird; abgesehen davon erhöht sich beim Vorwärtsflug auch der Luftwiderstand beträchtlich, weil das gesamte Fluggerät in Flugrichtung in einem bestimmten Winkel abgekippt werden muss![15]

Für eine kreisrunde Flugscheibe, bei der die Scheibe faktisch als Flügel gedient hätte, wie bei der angeblich von Miethe und Belluzo konstruierten, hätte es mit den Flugeigenschaften noch schlechter ausgesehen (wenn sie denn tatsächlich gebaut worden sein sollte)!

Fliegende untertassen hitler biography images Similar sentiments regarding German technology resurfaced during the flying disc craze after Kenneth Arnold 's widely reported close encounter with nine crescent-shaped objects moving at a high velocity. The UnMuseum. The German UFO theories describe supposedly successful attempts to develop advanced aircraft or spacecraft before and during World War II , further asserting the post-war survival of these craft in secret underground bases in Antarctica , South America, or the United States, along with their creators. Investigations concluded that many ghost rocket sightings were probably caused by meteors.

Die Ursache hierfür liegt in dem äußerst schlechten Verhältnis von der Spannweite zu der mittleren Flügeltiefe, wodurch der induzierte Widerstand sehr groß würde.[16]

Hingegen ist die von Lusar und Epp angegebene Gipfelhöhe von m für die Flugscheibe von Schriever und Habermohl[17] für einen Drehflügler prinzipiell erreichbar.

So erreichte am erstmals ein französischer Helikopter eine Höhe von m.[18]

Abgesehen von den technischen Aspekten der angeblichen Flugscheibenkonstruktionen ist jedoch interessant, dass Epp, eigenen Angaben zufolge, vom amerikanischen Geheimdienst im Intelligence Center der 7. US-Armee in Freising verhört wurde, nachdem er in Italien in Gefangenschaft geraten war.[19] Diese Aussage ist deshalb so interessant, weil sich tatsächlich eine, inzwischen freigegebene, Geheimdienstakte zu einem Joseph Andreas Epp in den „National Archives“ in den USA befindet.[20] Es wäre sehr interessant zu wissen, ob er zu seinen angeblichen Entwicklungen im Bereich der Flugzeugtechnik befragt wurde, auch deshalb weil Befragungen zu technischen Projekten eigentlich durch spezielle Einheiten für „Technical Intelligence“ durchgeführt wurden, und sich ein entsprechender Bericht nicht in der Gesamtausgabe aller Berichte befindet![21]

Autor: Christian Brandau - Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution International (CC BY )“ verfügbar.

Einzelnachweise:

[1]

[2]

[3] J.

Andreas Epp: Die Realität der Flugscheiben, 2. Auflage, Peiting , S. 75 bis 76 und S.

[4] Ebd. S.

[5] Ebd. S. 79 und

[6] Lusar, Rudolf: Die deutschen Waffen und Geheimwaffen des 2. Weltkrieges und ihre Weiterentwicklung, 5. Auflage, München , S

[7]

[8] Epp: , S. bis

[9] Ebd. S. und

[10]

a) Epp: S.

b) Lusar: , S.

[11] ügler

[12] Epp: S.

[13]

a) Epp: S.

b) Lusar: , S.

[14]

[15] Hubschrauber. In: Wie funktioniert das?

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  • – Die Technik im Leben von heute, 2. Auflage, Mannheim / Wien / Zürich , S.

    [16] Tragflügelgeometrie. In: Wie funktioniert das? – Die Technik im Leben von heute, 2.

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    Auflage, Mannheim / Wien / Zürich , S.

    [17]

    a) Epp: S.

    b) Lusar: , S.

    [18] ?recordId=

    [19] Epp: S

    [20] Epp, Joseph Andreas, U.S. Army Intelligence, Record Group , Box , File Number GE, The National Archives at College Park, College Park, Maryland. –

    [21] Evaluation Reports (ER), Final Reports (FR) und Overall Reports der British Intelligence Subcommitee, Reports der Combined Intelligence Objectives Subcommitee (C.I.O.S.) und Field Intelligence Agency (F.I.A.T.).

    Bildnachweise:

    Abb.

    1: : – Lizenziert unter CC BY-SA de über Wikimedia Commons

    Abb. 2: %20ANDREAS% – Eingebettetes fremdes Werk gemäß EuGH-Urteil „C/13“.

    Abb. 3: – Eingebettetes fremdes Werk gemäß EuGH-Urteil „C/13“.




    (c) - Christian Brandau